Kate Bush - die neue CD
Gerade eben kam
Kate Bush - Aerial
per Post. Ich war sehr neugierig und habe die CD gleich eingelegt. Bis zu einer Bewertung muss ich noch ein bisschen warten. Beim ersten Hören hat mich die dichte Atmosphäre beeindruckt. Musik mit Hintergrund: In diesem Fall werden Vogelstimmen und Kinderstimmen mit ins Stück verwoben ...
Musiktipps mit eigenen Zeichnungen gibt auf meiner Seite.
Die Klammunity hilft im Forum auch Musiksuchenden. Lieder, Interpreten, Videos ... zu allem gibt es Experten und Hilfswillige. Das Beste: ganz selten kommt ein Vorwurd a la: Das hättest du bei google auch selber rausfinden können.
Sonntag, 26. Februar 2006
»Das Musical ist ein Ding an sich«
sagte einmal Leonard Bernstein. Und damit hat er ziemlich recht.
Ich habe gerade die »West Side Story« für mich wieder entdeckt. Vor allem der Prolog im Film macht deutlich, was Musical kann:
Auf unterhaltsame Weise Geschichten erzählen, die mehr sind als Unterhaltung.
Für Englisch-Lernende ist darin auch das »Beat It!« enthalten. Im Gegensatz zu Michael Jacksons Lied braucht man beim Musical-Film keine Übersetzung: Haut ab!
Mittwoch, 25. Januar 2006
WebFundstücke I - London Underground
Der Lehrerjob hat ja immer wieder Überraschungen für einen parat. Heute wars bei der Unterrichtsvorbereitung ein bissig-deftiges-satirisches Lied über das Londoner U-Bahn-(Un)Wesen
Adam Kay & Suman Biswas - »London Underground«
Den Song samt lyrics gibt es kostenlos im Netz. Englischer Humor, very nice ;-)
Musiktipps mit Zeichnungen gibts auf meiner eigenen Seite.
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Sonntag, 22. Januar 2006
Carleen Anderson
Durch die wirklich exzellenten Rezensionen auf spiegel-online wurde ich auf Carleen Anderson aufmerksam. Als Einstieg habe ich mir dann eine "Best of" geleistet. Wunderbar vielseitig, temperamentvoll und gefühlvoll ...
Mein Anspieltipp:
Carleen Anderson - »Maybe I'm amazed«
Sonntag, 15. Januar 2006
das etwas andere Neujahrskonzert - oder doch nicht?
Neujahrskonzert einmal anders. Ein chinesisches Orchester spielt den »Radetzky-Marsch« und »Beautiful Flowers with the Full Moon«. Wer wissen will, wie das klingt, der kann das auf
http://www.chinamusic.cn/video.htm
sehen und hören. Mit FlashPlayer 7 kann mensch zwei Videos genießen. Das erste Stück ist eher chinesisch und der Radetzky-Marsch bei uns wohl sehr bekannt.
Außerdem werden auf der Seite auch alle Instrumente dieses Orchesters vorgestellt.
Mehr Musiktipps im Blog auf meiner eigenen Seite.
Samstag, 07. Januar 2006
2006 (k)ein Schostakowitsch Jahr ???
Dmitri Schostakowitsch könnte dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiern. Leider - oder soll man aus seiner Sicht sagen: zum Glück - steht sein Gedenkjahr etwas im Schatten von Wolfgang Amadé ...
Wer Schostakowitsch nicht kennt, dem sei als Einstieg empfohlen:
Dmitri Schostakowitsch - Sinfonie Nr. 7 »Leningrad«,
z.B. in der Aufnahme unter Valery Gergievs Leitung. Diese Musik wirkt direkt, braucht keine Worte und doch gibts viele schöne und auch bewegende Geschichten dazu. Die ersten ranken sich um die Erstaufführung in den USA (Toscaninni). Die Partitur soll auf Mikrofilm aus dem belagerten Leningrad geschmuggelt worden sein ... Ich glaube, dass das eine gute Erfindung ist, aber eben zeigt, welch Bedeutung Musik manchmal erhalten kann, wenn sie ein großes
TROTZDEM ist.
Den zweiten Satz dieser Sinfonie gibt es als Midi kostenlos im Netz.
Donnerstag, 05. Januar 2006
Jahrestage III: Charles Mingus - Bass
1979, am 5. Januar, starb der Jazzbassist Charles Mingus in Mexiko. Er gehört immer noch zu den ganz Großen des Jazz.
Beim Suchen in den Weiten des www fand ich ein wunderbares Musik-Blog. Es stammt von Nick Lewis und beihnhaltet eine mit zahlreichen Hörbeispielen angereicherte Besprechung eines Jazz-Klassikers mit Charles Mingus am Bass:
Duke Ellington, Charles Mingus & Max Roach »Money Jungle«
Um Charles Bass-Spiel ein wenig kennen zu lernen sei vor allem »switchblade« empfohlen (im wma-Format).
Bei diesem Blog gilt außerdem: Wer Zeit hat und Englisch kann ist klar im Vorteil ;-)
Mittwoch, 04. Januar 2006
Jahrestage II - Country und Radio
Die Jahrestagesucherei fängt an mir richtig Spaß zu machen. Heute bin ich bei www.wikipedia.de fündig geworden:
4. Januar 1923: Erste regelmäßige Barn Dance Show im Radio
Mit Beginn der zwanziger Jahre treten erstmalig Country-Musiker im neuen Medium Radio auf. Gespielt wird live, es existieren noch keine Tonträger mit Oldtime-Musik. Das Abspielen von Schallplatten sollte noch bis Mitte der 1940er Jahre allgemein unüblich und ein strittiger Punkt zwischen Musikergewerkschaften und Radiosenderbetreibern bleiben. Die Zuhörer reagieren begeistert auf die Shows, und bald werden regelmäßige Programme eingerichtet, die so genannten "Barn Dance Shows". Der in Fort Worth, Texas beheimatete Sender WBAP macht am 4. Januar 1923 den Anfang. 1924 folgt der Chicagoer Sender WLS, der in den 1930er und 1940er Jahren mit dem "National Barn Dance" die stilprägende Country-Show dieser Jahrzehnte, den "National Barn Dance", ausstrahlen sollte.
Das ist auch für nicht eingefleischte Country-Fans interessant. Vor allem als kleine Episode der Mediengeschichte. Das war mir nicht klar, dass sich die Anteile von »live« und »Konserve« so verschoben haben ...
Dienstag, 03. Januar 2006
Jahrestage I
Bruce Springsteen - »Nebraska«
Bruce Springsteen benötigte für »Nebraska« (und Teile von »Born in the USA«) nur einen 4Spur-Recorder und nicht einmal 4 Stunden. Das ganze soll am 3. Januar 1982 geschehen sein.
| 3. Januar 1982 |
Springsteen sitzt auf einem Stuhl in seinem Schlafzimmer, schaltet einen 4-Spur Rekorder an und nimmt seine Gitarre. Während drei Stunden nimmt er das Album Nebraska und die Hälfte der Songs, die später zu Born in the USA werden auf. (Rechtschreibfehler wurden von mir korrigiert) |
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Quelle: http://www.marys-place.de/Blood_brothers/Bruce.htm
Montag, 02. Januar 2006
(noch) ein Geheimtipp: Christina Rommel
Meine heutige musikalische Zufallsentdeckung:
Sie ist 24 Jahre alt, hat einen Tag vor mir Geburtstag und macht laut ihrer Homepage »deutschen Tiefgang-Pop«. Das kann eigentlich so stehen bleiben. Für das Etikett ist die Musik dann aber erstaunlich vielfältig, manchmal sogar äußerst vielschichtig. So zumindest mein erster Höreindruck. Christina Rommels Stimme passt gut zu ihren Texten: Sie zeigt sich darin ehrlich und versteckt sich nicht hinter Floskeln. Ebenso ihr Gesang: Er klingt ehrlich und direkt. Wenn mich mein Eindruck nicht täuscht, wächst da eine neue und echte Sängerinnenpersönlichkeit heran.
Sehr lobenswert sind auch die langen Hörproben aus der aktuellen CD N° 92. Die gibts auf ihrer Homepage (Musik, dann unten rechts Hörproben). Die Ausschnitte sind manchmal knapp drei Minuten lang. Da kann mensch sich schon einen richtigen Eindruck verschaffen.
Sonntag, 01. Januar 2006
Jazzt gehts los!
Die und meine Neuentdeckung heute:
The Roy Haynes Trio mit der gleichnamigen CD The Roy Haynes Trio
Jazz in Trio-Besetzung vom Feinsten. Umwerfend das Schlagzeugintro zu »Green Chimneys« ...
gibts bei Itunes, kann mensch also kostenlos Probehören!
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